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Töpfer, Johanna

geb. Schrocko
* 3.4.1929, † 7.1.1990
Stellv. Bundesvorsitzende des FDGB

Biographische Angaben aus dem Handbuch „Wer war wer in der DDR?“:


Geb. in Schneidemühl (Westpr./Piła, Polen); Vater Heizungsmonteur, Mutter Arbeiterin; 1935 – 43 Grundschule in Schneidemühl; 1939 BDM; 1943/44 Handelsschule; 1944 Reichsbahnhelferin in Schneidemühl, 1945 – 48 in Engelsdorf (b. Leipzig).
1945 FDGB; 1949 Kontoristin in Leipzig; 1949/50 Wagenputzerin, 1950/51 Lohnbuchhalterin im Hauptbahnhof Leipzig; 1951/52 Lehrerseminar des FDGB in Dresden; 1952 SED; 1952/53 Lehrstuhlltr. an der Zentr. FDGB-Schule in Beesenstedt; 1953 Studium an der HU Berlin; 1954/55 stellv. Dir. an der Zentr. Schule des FDGB in Beesenstedt, ab 1955 in Grünheide; 1953 – 55 Fernstudium an der HU Berlin, Dipl.-Wirtsch.; 1956 – 59 u. 1964/65 Sektorenltr. u. Mitarb. beim Bundesvorst. des FDGB; 1959 – 64 Aspirant am IfG beim ZK der SED, Dr. rer. oec.; 1965 – 70 Doz. u. stellv. Dir an der Gewerkschafts-HS in Bernau; 1968 Prof.; 1965 – 71 Mitgl. der Westkommission beim PB des ZK der SED; ab 1968 stellv. Bundesvors. des FDGB; 1972 – 81 Mitgl. der Agit.-Kommission beim PB des ZK der SED; 1973 – 77 Vizepräs. des Friedensrats; 1976 – 90 Abg. der Volkskammer; 1976 – 81 Mitgl. ihres Präs.; 1981 – 89 Mitgl. des Staatsrats; 1982 NP; 1990 Suizid.

Publ.: Ausbeutung im Monopolbetrieb. Berlin 1966; Der Soz. auf dt. Boden u. die westdt. Gewerkschaften. Bernau 1969; Veröff. Auswahl 1964 – 1988. Bernau 1989 (Hrsg. Gewerkschafts-HS).
HME

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