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Trilling, Wolfgang

* 16.4.1925, † 1.8.1993
Katholischer Theologe

Biographische Angaben aus dem Handbuch „Wer war wer in der DDR?“:


Geb. in Chemnitz; zwei Jahre Soldat im 2. Weltkrieg; Studium der Theol. u. Philos. in Paderborn u. München; 1949 Eintritt ins Oratorium des Hl. Philipp Neri in Leipzig; 1952 Priesterweihe in Leipzig; 1952 – 56 Vikar in Leipzig-Lindenau; 1957 Assistent am Regional-Priesterseminar / Studium Erfurt; 1958 stellv. Studentenpfarrer in Leipzig; zw. 1959 u. 1966 Studentenpfarrer sowie bis 1969 Akademikerseelsorger in Leipzig; 1959 Dr. theol. in München; Verw. des Lehrstuhls für Exegese des Alten Testaments sowie alttestamentl. Einleitungs- u. Hilfswiss. am Regional-Priesterseminar / Studium Erfurt; 1961 Beurlaubung sowie Entbindung von den Verpflichtungen des Lehrstuhls aus Krankheitsgründen; 1962 u. 1963 jeweils zweisemestrige Lehraufträge für Exegese des Neuen Testaments u. für Neutestamentl. Zeitgeschichte am Regional-Priesterseminar / Studium Erfurt; 1965 zweisemestriger Lehrauftrag für Bibelwiss. sowie Vertreter des Lehrstuhls für Exegese des Alten Testaments; 1966 kath. Vertreter im Auftrag der Bischöfe bei der Gründung des »Ökumen.-Theolog. Arbeitskrs. in der DDR«, dort langj. Mitarb.; 1968 Verwalter des Zweiten Lehrstuhls für Neutestamentl. Exegese am Regional-Priesterseminar/Studium Erfurt; 1966 – 71 entscheidende Mitarb. bei der Vorber. u. Durchführung der Synode des Bistums Meißen; 1971 Ökumen. Gastdozentur am ev. Theol. Seminar in Leipzig; Dr. h. c.; gest. in Leipzig.
Autor einer Vielzahl exeget. u. bibeltheolog. Beiträge u. Monogr., die oft mehrere Aufl. erlangten u. in versch. Sprachen übersetzt wurden.

Publ.: Christusgeheimnis – Glaubensgeheimnis. Mainz 1957; Das Evangelium nach Matthäus. Düsseldorf 1962 – 65; Im Anfang schuf Gott. Leipzig 1963; Fragen zur Geschichtlichkeit Jesu. Leipzig 1966; Schöpfung u. Fall. Nach Gen. 1 – 3. Leipzig 1973; Der 2. Brief an die Thessalonicher. Zürich, Neukirchen 1980; Mit Paulus im Gespräch. Graz 1983; Studien zur Jesusüberlieferung. Stuttgart 1988.
ClB

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