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Tübke, Werner

* 30.7.1929, † 27.5.2004
Maler, Grafiker, Rektor der Hochschule für Grafik u. Kunst Leipzig

Biographische Angaben aus dem Handbuch „Wer war wer in der DDR?“:


Geb. in Schönebeck (Elbe); in der Schulzeit Zeichenunterricht bei Karl Friedrich in Magdeburg; 1945 – 47 Malerlehre in Schönebeck u. Besuch der Mstr.-Kl. für Handwerk in Magdeburg; 1948 – 50 Studium an der HS für Grafik u. Buchkunst in Leipzig, 1953/54 EMAU Greifswald (Kunsterziehung u. Psychol.); 1953/54 wiss. Mitarb. am Leipziger Zentralhaus für Volkskunst; 1954 freischaff.; 1955 – 57 Assistent an der HS für Grafik u. Buchkunst in Leipzig; seit 1963 dort Lehrtätigkeit; 1967 Doz.; 1972 Prof.; 1974 – 76 Rektor (Nachf. von  Albert Kapr); 1982 Mitgl. der Königl. Akad. der Schönen Künste Stockholm; 1983 AdK; 1985 Dr. h. c. der KMU Leipzig; 1989 Vizepräs. des VBK; 1974, 1982 u. 1987 NP; Studienreisen in viele Länder; gest. in Leipzig.
Werke: Viehzuchtbrigadier Bodlenko (1962), Sieben Fassungen der Lebenserinnerungen des Dr. jur. Schulze (1965 – 67), Am Strand (1967), Nat.-Komitee »Freies Dtl.« (1970/71), Wandbild »Arb.-Kl. u. Intelligenz« für die KMU Leipzig (1972/73), Sizilian. Großgrundbesitzer mit Marionetten (1973), Chilen. Requiem (1974), Ende der Narrengerichtsbarkeit (1978), Frühbürgerl. Rev. in Dtl. (1:10-Fassung 1979 – 81, Bauernkriegspanorama in Bad Frankenhausen 1981 – 87), Selbstbildnis mit roter Kappe (1988).

Sek.-Lit.: W. T. Reformation – Rev. Panorama Frankenhausen (einl. Text: K.-M. Kober). Dresden 1988; Meißner, G.: W. T. Leipzig 1989; Kat. W. T. Gemälde, Aquarelle, Zeichnungen, Lithogr. Nat.-Galerie der Staatl. Museen zu Berlin 1989.
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