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Uhlendahl, Heinrich

* 4.3.1886, † 28.12.1954
Generaldirektor der Deutschen Bücherei Leipzig

Biographische Angaben aus dem Handbuch „Wer war wer in der DDR?“:


Geb. in Essen-Borbeck; Vater Eisenbahnbeamter; 1905 – 12 Studium der Germanistik, Gesch. u. Philos. an den Univ. Berlin u. Münster, 1912 Prom. zum Dr. phil.; 1914 – 18 Sold. im Ersten Weltkrieg; 1919 Bibliotheksass., 1921 Bibliothekar, 1923 in der Generalverw. der Preuß. Staatsbibliothek in Berlin; 1924 Berufung zum Dir., 1938 GD der Dt. Bücherei in Leipzig; setzte sich vor allem für internat. Beziehungen zwischen den Bibliotheken, die Erwerbung auch von Exilliteratur u. den Ausbau als zentrale wiss. Bibliothek ein; außerdem 1924 – 28 stellv. Vors. des Vereins Dt. Bibliothekare, 1927 Mitbegr. des Internat. Verb. der Bibliothekarvereine; 1933 kurz inhaftiert, aber wg. seines internat. Ansehens entlassen u. in der Funktion des Bibliotheksdir. belassen.
1945 Vors. des Prüfungsaussch. für Bibliothekare in Sachsen, Sachsen-Anh. u. Thüringen; Nov. 1945 als GD der Dt. Bücherei von der SMA bestätigt; gest. in Leipzig.

Sek.-Lit.: Rötzsch, H., Pleßke, H.-M.: Die Dt. Bücherei in Leipzig. Leipzig 1987; Dt. Bibliograph. Enzyklopädie. Bd. 10, München 1999.
IKF

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