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Uhlmann, Armin

* 19.2.1930
Physiker

Biographische Angaben aus dem Handbuch „Wer war wer in der DDR?“:


Geb. in Chemnitz; Vater Angestellter; 1936 / 45 Volksschule in Neukirchen / Erzgeb., ab 1945 OS Chemnitz, dort 1948 Abitur; 1948 SED; 1948 / 49 Instrukteur der FDJ-KL Chemnitz; 1949 – 54 Studium der Math. u. Physik an der Univ. Leipzig, Dipl.-Mathematiker; anschl. Aspirantur, 1957 Prom. (Normierte Divisorfunktionen) bei Erich Kähler; 1958 – 60 Ass. am Theoret.-Physikal. Inst. der FSU Jena; 1960 Habil. »Über den Begriff der Energie bei gekrümmter Raum-Zeit-Mannigfaltigkeit« an der KMU Leipzig, dort 1960 Doz., 1962 ord. Prof. für Theoret. Physik; 1965 – 67 u. 1973 – 75 Forschungsaufenthalt am Vereinigten Inst. für Kernforschung in Dubna; 1967 – 69 Dir. des Theoret.-Physikal. Inst., 1970 – 73 u. 1982 – 85 Dir. der Sektion Physik, 1976 – 85 Ltr. des naturwiss.-theoret. Zentrums der KMU; 1963 – 81 Nachfolgekand. für die Volkskammer (KB); ab 1967 Mitgl. des Präsidialrats des KB; ab 1971 Mitgl. der SED-KL an der KMU; 1970 Korr. Mitgl., 1972 Ord. Mitgl. der AdW; 1981 Mitgl. der Sächs. AdW; 1973 NP; 1979 Gustav-Hertz-Preis der KMU.
1995 Ruhestand; lebt in Leipzig.
U. zählt zu den führenden theoret. Physikern der DDR, wirkte in Leipzig schulbildend. Seine Forschungen betreffen die Quantenelektrodynamik u. Elementarteilchenphysik sowie die Grundlagen der statist. Physik (Quantenstatistik, Ordnungsrelationen).

Publ.: Dissipative Motion in State Spaces. Leipzig 1981 (mit P. M. Alberti); Stochasticity and Partial Order. Berlin 1981 (mit P. M. Alberti); Mitarbeit am Lehrbuch der math. Physik (Hrsg. W. Thirring), Heidelberg, New York 1993.
DiH

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