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Ullrich, Klaus (eigtl.: Klaus Huhn)

* 24.2.1928, † 20.1.2017
Sportjournalist

Biographische Angaben aus dem Handbuch „Wer war wer in der DDR?“:


Geb. in Berlin; Vater Angest.; Gymnasium in Berlin u. Saalfeld bis 10. Kl.; dann Luftwaffenhelfer; Juni 1945 Beginn der journalist. Tätigkeit als Volontär bei der »Dt. Volksztg.« in Berlin; 1945/46 KPD/SED; 1946 – 90 in der Red. »Neues Dtl.« zunächst Lokalreporter, dann Sportred.; ab 1946 Mitgl. des VDP bzw. VDJ; ab Konstituierung 1948 Mitgl. des DS; ab Gründung 1957 Mitgl. des DTSB u. bis 1989 des Bundesvorst.; ab 1952 Ltr. der Sportabt. des »Neuen Dtl.«; 1953 Mitgl. des Red.-Kolleg.; ab 1954 Org.-Ltr. (Directeur) der Internat. Radfernfahrt für den Frieden; 1954/55 Fernstudium an der Journalist. Fak. der KMU Leipzig; 1967 – 69 Präs. des Dt. Radsportverb.; 1978 – 88 Vors. der Sportjournalistenvereinigung im VDJ; ab 1979 Vorstandsmitgl., später Gen.-Sekr., dann Vizepräs. der Europ. Sportjournalisten-Union (UEPS); 1982 – 89 Mitgl. des ZV des VDJ; 1983 Prom. zum Dr. paed. an der DHfK Leipzig; 1990 Vorruhestand; 1991 – 2006 Ltr. des Spotless-Verlags; Halbbruder von  Werner Eberlein.

Publ.: Geschichte der Olymp. Spiele. Berlin 1975; Coubertin. Biogr. Berlin 1979; Befehdet seit dem ersten Tag. Der kalte Krieg gegen die DDR. Berlin, Frankfurt (Main) 1981 (mit E. Heinrich); Spurt durchs Leben. Versuch einer lückenfüllenden Bilanz. Berlin 2003; Wer ist, wer war Dtl.? Berlin 2005; Die kleine Troika. Berlin 2005; Margot Honecker die rote First Lady (K. Huhn). Berlin 2009; Raubzug Ost: Wie die Treuhand die DDR plünderte (K. Huhn). Berlin 2009.
KlG

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