Biographische Datenbanken

Voßke, Heinz

* 8.5.1929
Historiker, Leiter des Zentralen Parteiarchivs

Biographische Angaben aus dem Handbuch „Wer war wer in der DDR?“:


Geb. in Anklam; Vater Arbeiter; Volksschule; Lehre als Verw.-Angest. in Anklam; 1945 Volkssturm; sowj. Kriegsgefangenschaft, Bergmann, Mitgl. eines Antifa-Aktivs.
1949 Rückkehr nach Dtl.; SED; 1950 Studium an der Verw.-Schule der Landesreg. Mecklenb. in Teterow, Abschl. als Verw.-Angest.; anschl. Mitarb. beim RdK Anklam; 1951 – 56 Studium, anschl. Lehrer für Geschichte an der SED-LPS in Wiligrad bei Schwerin; ab 1953 Ltr. des Lehrstuhls Geschichte der dt. Arbeiterbew. an der Zentralschule des ZK der SED in Wiligrad bei Schwerin; 1954 – 57 Studium an der PHS, Dipl.-Ges.-Wiss.; ab 1957 Mitarb. am IML, zunächst Ltr. des Sektors Erinnerungen; 1965 Prom. zum Dr. phil.; 1969 VVO; 1971 Prom. B; 1971 Berufung zum ord. Prof. für Geschichte der dt. Arbeiterbew.; 1963 – 90 Ltr. des Zentr. Parteiarchivs der SED; Oberarchivrat; 1979 u. 1989 VVO.

Publ.: Zum Kampf um die Vereinigung der KPD und SPD zur SED Mecklenb./Vorpomm. Berlin 1965; Wilhelm Pieck. Leipzig 1979; Walter Ulbricht. Berlin 1983; Otto Grotewohl. Berlin 1984; Friedrich Ebert. Berlin 1987.
AnH

© Die Urheberrechte am Lexikon und aller seiner Teile liegen beim Ch. Links Verlag. Die Weiterverwendung von Biographien oder Abschnitten daraus bedürfen der Zustimmung des Verlages.
Redaktionsschluss: Oktober 2009. Eine kontinuierliche Aktualisierung der Biographien kann von den Herausgebern nicht gewährleistet werden. Soweit bekannt, werden Sterbedaten in regelmäßigen Abständen nachgetragen. Änderungs- und Korrekturwünsche werden von den Herausgebern des Handbuches geprüft und ggfl. eingearbeitet.
Ch. Links Verlag, Schönhauser Allee 36, 10435 Berlin, Tel. 030- 44 02 32-0, mail@christoph-links-verlag.de

Zum Abkürzungsverzeichnis