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Wagner-Régeny, Rudolf

* 28.8.1903, † 18.9.1969
Komponist

Biographische Angaben aus dem Handbuch „Wer war wer in der DDR?“:


Geb. in Sächsisch Regen (Siebenbürgen / Reghin, Rumänien); Vater Kfm.; Gymnasium in Sighişoara; 1919/20 Studium am Konservatorium Leipzig, 1920 – 23 an der HS für Musik Berlin; 1923 – 25 Kino- u. Kaffeehauspianist; 1926 – 28 Kapellmstr. u. Komponist bei Rudolf von Laban; Beginn der Zusammenarbeit mit Caspar Neher; 1930 – 43 freischaff.; 1943 – 45 Schreiber u. Musiker in der Wehrmacht.
1946 am Güstrower Theater; 1947 – 50 Rektor der HS für Musik Rostock; 1950 – 67 Prof. für Komposition an der HS für Musik Berlin; 1950 DAK; 1955 NP; 1958 Mitgl. der AdK Berlin (West); 1964 Mitgl. der Bayr. Akad. der Schönen Künste; komponierte Orchester- u. Kammermusik, Ballette, u. a. »Der zerbrochene Krug«, »Tristan«, u. insbes. Opern, u. a. »Sganarelle«, »Esau u. Jacob«, »Der Günstling«, »Johanna Balk«, »Persische Episode«, »Prometheus«; gest. in Berlin.

Publ.: Begegnungen mit C. Neher. Berlin 1968 (Hrsg. Müller-Medek); An den Ufern der Zeit. Schriften, Briefe, Tagebücher. Leipzig 1989 (Hrsg. M. Becker).
Sek.-Lit.: Härtwig, D.: R. W.-R. Der Opernkomponist. Berlin 1965.
ToM

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