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Wegener, Oskar

* 18.11.1877, † 29.5.1962
Oberbürgermeister von Frankfurt (Oder)

Biographische Angaben aus dem Handbuch „Wer war wer in der DDR?“:


Geb. in Breslau (Wrocław, Polen); Lehre u. Arbeit als Steinmetz; 1896 Eintritt in die Gewerkschaft; 1900 SPD in Kassel; 1919 – 33 Vors. des SPD-Unterbez. Frankfurt (Oder) / Lebus; 1919 – 33 Stadtverordn. von Frankfurt (Oder), Vors. der SPD-Fraktion u. Abg. des Provinziallandtags sowie Mitgl. des Provinzialaussch. des Preuß. Landtags; 1926 – 33 Mitbegr. u. Geschäftsf. der Gemeinnützigen Wohnungsbaugenossenschaft »Gewoba«; Juni–Sept. 1933 Haft im Zuchthaus bzw. KZ Sonnenburg, 1935 erneute Verhaftung; seit 1939 dienstverpflichtet im Reservelazarett 101 in Frankfurt (Oder); Aug. 1944 – Jan. 1945 inhaftiert im KZ Schwetzig.
1945 Aufbau der Bezirksbürgermeisterei I von Frankfurt (Oder); 1945 SPD, 1946 SED; 1946 / 47 Mitgl. des SED-Parteivorst.; Sept. 1945 Stadtbaurat, 1946 – 48 OB von Frankfurt (Oder) (Nachf. von  Ernst Ruge); 1948 / 49 Mitgl. des Dt. Volksrats; 1957 VVO; gest. in Eisenhüttenstadt.

Sek.-Lit.: Targiell, R.-R.: Die Oberbürgermeister der Stadt Frankfurt (Oder) vom Beginn des 18. Jahrhunderts bis zur Wiedererlangung der kommunalen Selbstverwaltung im Jahr 1990. Frankfurt (Oder) 2000.
AnH

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