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Weidanz, Gustav

* 9.12.1889, † 25.8.1970
Bildhauer

Biographische Angaben aus dem Handbuch „Wer war wer in der DDR?“:


Geb. in Hamburg; 1905 – 08 Lehre als Ziseleur; 1908 – 10 Studium der Bildhauerei an
der Kunstgewerbeschule Hamburg; 1910 – 11 Schüler von I. Taschner u. F. Metzner; 1911 – 16 Studium an der Unterrichtsanstalt am Königl. Kunstgewerbemuseum Berlin bei J. Wackerle, Auseinandersetzung mit Medaillengestaltung; 1916 – 58 Ltr. einer Fachkl. für Bildhauerei an der Kunstgewerbeschule Halle (später HS Burg Giebichenstein); seit 1920 dort Prof. u. Ltr. der Keram. Werkstatt; 1926 Studienreise nach Italien, 1927 in die Niederlande.
1958 em.; dann freischaff. in Halle; 1970 Mitgl. der AdK; gest. in Halle.
Ausstellungen: 1954 Staatl. Galerie Moritzburg Halle; 1955 Kunsthalle Bremen u. Landesmuseum für Kunst- u. Kulturgeschichte Oldenburg; 1956 Kunsthalle Hamburg u. Kunstverein Kassel; 1957 Lindenau-Museum Altenburg, Freiberg u. Karl-Marx-Stadt; 1964 Halle u. Eisenach; 1969 Retrospektive in der Staatl. Galerie Moritzburg Halle u. im Staatl. Museum Schloß Mosigkau.
Werke: Bronzefiguren des Ratshofs in Halle, 1926 (zerstört); Mahnmale für die OdF in Zerbst, 1950, u. Apolda, 1951; Sitzender männlicher Akt. 1961; Weiblicher Torso. 1966.
Sek.-Lit.: G. W. zum 80. Geb. Kat. Museum Schloß Mosigkau u. Galerie Moritzburg Halle, 1969; Lang, L.: G. W. In: Begegnungen im Atelier. Berlin 1975; Schönemann, H.: Zum Werk von G. W. In: Plastik – Kolloquium ’79. Protokollband. Magdeburg 1980.

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