Biographische Datenbanken

Weiß, Ulrich

* 2.4.1942
Filmregisseur

Biographische Angaben aus dem Handbuch „Wer war wer in der DDR?“:


Geb. in Wernigerode, aufgew. in Klingenthal; 1960 Abitur; danach Lehre als Fotograf; 1963/64 Betriebsfotograf bei der SDAG Wismut; 1965 – 68 Kamera- u. Regiestudium an der Dt. HS für Filmkunst Potsdam-Babelsberg; 1970 Diplomfilme »Paragraph 14« u. »Auftrag für morgen«; 1971 – 81 Regisseur im DEFA-Studio für Kurzfilme, u. a. 1971 »Montage ade ...«, 1972 »Zum achtenmal«, 1972 »Meine Waffen sind nicht gebrochen – nur mein Herze brach« zum 175. Geb. von Heinrich Heine, 1974 »Potemkin frei« über die dt. Zensur an Sergej Eisensteins »Panzerkreuzer Potemkin«; ab 1976 Gastregisseur, 1982 – 90 festangest. Regisseur im DEFA-Studio für Spielfilme; Spielfilmdebüt 1977 »Tambari« (nach  Benno Pludra), danach u. a. 1979 »Blauvogel«, 1981 »Dein unbekannter Bruder« (nach  Willi Bredel) über Angst u. Verrat im antifa. Widerstand, gegen den stark stilisierten Film wurde eine Pressekampagne inszeniert, daraufhin nur noch eine Regie, 1983 »Olle Henry«, u. verdecktes Berufsverbot.
1991 »Miraculi«, Spielfilmparabel über den Untergang eines Lands; 1992 Dok.-Film »Der Abstecher«; 1993 – 96 Prof. für Regie an der HS für Film u. Fernsehen Potsdam-Babelsberg; lebt in Ferch (b. Potsdam).

RaS

© Die Urheberrechte am Lexikon und aller seiner Teile liegen beim Ch. Links Verlag. Die Weiterverwendung von Biographien oder Abschnitten daraus bedürfen der Zustimmung des Verlages.
Redaktionsschluss: Oktober 2009. Eine kontinuierliche Aktualisierung der Biographien kann von den Herausgebern nicht gewährleistet werden. Soweit bekannt, werden Sterbedaten in regelmäßigen Abständen nachgetragen. Änderungs- und Korrekturwünsche werden von den Herausgebern des Handbuches geprüft und ggfl. eingearbeitet.
Ch. Links Verlag, Schönhauser Allee 36, 10435 Berlin, Tel. 030- 44 02 32-0, mail@christoph-links-verlag.de

Zum Abkürzungsverzeichnis