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Wolf, (Bruno) Manfred

* 20.3.1931
Lagerstättengeologe

Biographische Angaben aus dem Handbuch „Wer war wer in der DDR?“:


Geb. in Weißenborn (b. Freiberg, Sachsen); Vater Bergmann; 1941 – 49 Schulbesuch in Freiberg, Abitur am Gymnasium »Albertinum«; 1949 Bergbaulehre; 1950 – 55 Studium an der Bergakad. Freiberg; 1955 – 61 Techn. Ltr. u. Werkltr. der VEB Flußspatgruben Ilmenau-Gehren; 1958 – 89 SED; 1961 – 63 Chefred. für die Publ. der Bergakad., anschl. wiss. Mitarb. am Inst. für Mineralogie u. Lagerstättenlehre der Bergakad., dort 1962 Prom.; 1964 – 66 Prof. für Lagerstättenlehre u. Bergwirtschaft an der Univ. Potosí (Bolivien); 1967 Doz. für außereurop. Lagerstätten u. mineral. Rohstoffe an der Bergakad. Freiberg, dort 1973 Prom. B (Dr. sc. nat.) u. ab 1975 ord. Prof. für Ökonom. Geologie; ab 1976 Mitgl. der Zentralen Vorratskommission für mineral. Rohstoffe (ZVK) u. der parität. sowj.-dt. Experten-Kommission für die SDAG Wismut; 1978 Dr. h. c. der Univ. Potosí; 1980 – 84 Dir. der Sektion für Geowiss. der Bergakad. Freiberg; ab 1983 Mitgl. des Nationalkomitees für Geolog. Wiss. der DDR; 1963 – 67 u. 1971 – 90 Abg. der Volkskammer, FDGB-Frakt.
1992 Abberufung als Prof.; lebt in Freiberg.
Forschungsschwerpunkte: Angew. Geologie; Ökonom. Geologie; Lagerstättenlehre.

Publ.: Der Floßberggangzug bei Ilmenau u. Gehren. Leipzig 1964; Zum Magmatismus der Cordillera de Potosí in Bolivien. Leipzig 1973; Zur Metallogenie u. Lagerstättenhöffigkeit der Cordillera de Potosí in Bolivien. Leipzig 1975; Einführung in die Geologie u. Erkundung von Lagerstätten fester mineral. Rohstoffe. Leipzig 1978 / 79 (mit L. Baumann u. J. L. Nikolskij).
Sek.-Lit.: Kurzbiographie In: Geohistorica (2008) 3.
MaG

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