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Wußing, Hans-Ludwig

* 15.10.1927
Mathematikhistoriker

Biographische Angaben aus dem Handbuch „Wer war wer in der DDR?“:


Geb. in Waldheim (Sachsen); 1947 – 52 Studium der Mathematik u. Physik an der Univ. Leipzig; 1955 – 57 hier Lehrtätigkeit an der ABF; 1957 Prom. mit einer Arbeit über die Einbettung endl. Gruppen; Mitarb. im Karl-Sudhoff-Inst. für Geschichte der Med. u. Naturwiss.; 1966 Habil. zur Geschichte der Gruppentheorie; Doz.; 1968 – 92 Prof. für Geschichte der Naturwiss. an der KMU Leipzig; Vertreter der Wiss.-Geschichte in nat. u. internat. Gremien; 1981 – 89 stellv. Gen.-Sekr. der International Union of History and Philosophy of Science (IUHPS); 1985 Mitgl. der Sächs. AdW; 1989 – 93 2. Vizepräs. der IUHPS; 1992 em; 1993 Kenneth O. May Prize.
Arbeitsgebiete: Geschichte der Algebra, Mathematikgeschichte, allg. Fragen der Historiogr. der Mathematik.
Sek.-Lit.: Demidov, S. S. u. a. (Hrsg.): Fs. für H. W. zu seinem 65. Geb. Basel u. a. 1992.

Publ.: Autor von »Mathematik in der Antike« (1961); »Die Genesis des abstrakten Gruppenbegriffes« (1969); »Vorlesungen zur Geschichte der Mathematik« (1979); sowie Biogr. von Carl F. Gauss, Isaac Newton, Nikolaus Kopernikus u. Adam Riese (Mithrsg.; Biogr. Reihe des Teubner-Verlags Leipzig); 6000 Jahre Mathematik. Heidelberg 2008.
AnV

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