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Zaunick, Rudolph

* 26.8.1893, † 13.11.1967
Wissenschaftshistoriker

Biographische Angaben aus dem Handbuch „Wer war wer in der DDR?“:


Geb. in Dresden; Vater Sattlermstr.; 1913 Abitur; 1913 – 20 Studium der Chemie, Mineral., Geol., Botanik u. Zool. an der TH Dresden u. der Univ. Leipzig, unterbrochen durch Militärdienst u. Lehrervertr.; 1918 Prom. an der Univ. Königsberg; 1920 Lehramtsprüfung an der Univ. Leipzig; anschl. bis 1945 im Schuldienst; ab 1923 Studienrat an der Oberrealschule Dresden-Johannstadt; 1927 Habil. für Geschichte der biolog. Wiss. an der TH Dresden; danach Privatdoz.; 1932 Mitgl. der Leopoldina; 1954 – 66 Dir. Ephemeridum; 1934 nichtbeamteter a. o. Prof., 1940 – 45 außerplanm. Prof. für Geschichte der Naturwiss. der TH Dresden.
1947 – 52 freier Mitarb. in der chem. Fabrik Heyden in Radebeul; 1952 – 60 ord. Prof. für Geschichte u. Dokumentation der Naturwiss. der MLU Halle; 1956 – 62 Gastprof. für Geschichte der Med. an der Med. Akad. Dresden; 1960 Korr. u. 1963 Ord. Mitgl. der Académie Internationale d’Histoire des Sciences zu Paris; 1963 Dr. med. h. c. Univ. Halle-Wittenberg; 1965 Mitgl. der International Academy of the History of Medicine London; Mithrsg. u. Schriftltr. von wissenschaftshist. Ztschr. u. Schriftenreihen; gest. in Pirna.
Arbeitsgebiete: Geschichte der Naturwiss., bes. Biol. u. Med.; Biogr. bedeutender Naturforscher (Carl G. Carus, Alexander von Humboldt, Lorenz Oken, Georg Forberger); Mitarb. an Johann C. Poggendorffs Biogr.-liter. Handwörterbuch der exakten Naturwiss.

Sek.-Lit.: Bibl. der Veröff. von R. Z., Teil I (1911 – 58, zusammengest. von Hilde Z.). Halle 1958; Teil II (1958 – 67, zusammengest. von Hilde Z.). Halle 1968; Teil III (Nachtrag u. Ergänzungen, bearbeitet von H.-T. Koch). Merseburg 1981.
MiK

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