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Zeiler, Friedrich

* 9.9.1920
Leiter der Abteilung Maschinenbau des ZK der SED, stellv. Vorsitzender der Staatlichen Plankommission

Biographische Angaben aus dem Handbuch „Wer war wer in der DDR?“:


Geb. in München; Vater Kraftfahrer; Volksschule; 1934 – 39 Ausbildung zum Klempner-Installateur, im Beruf tätig; 1934 – 38 HJ; 1939 – 45 Wehrdienst (Luftwaffe), zul. Uffz.; Mai/Juni 1945 amerik. Kriegsgefangenschaft.
1945/46 KPD/SED; 1945/46 Klempner; 1946/ 47 Krs.-Vors. der FDJ Eisleben; 1947 – 49 Mitgl. der KL der SED Eisleben u. Sekr. für Jugendfragen; 1949 – 51 Instrukteur bzw. Sekr. der SED-LL Sachsen-Anh.; ab 1.11.1951 Mitarb. im ZK der SED; dort 1951/52 Instrukteur in der Abt. Wirtschaftspol.; 1953 – 55 stellv. Ltr. bzw. Ltr. der Abt. Maschinenbau (Nachf. von Heinz Thiele); 1955 – 57 Ltr. der Abt. Technik; 1957/58 Ltr. der Abt. bzw. Sektorenltr. in der Abt. Industrie; 1958 – 61 Ltr. der Abt. Maschinenbau (Nachf. von  Heinrich Müller); 1959 – 62 Mitgl. des ZV der IG Metall; 1.12.1961 – 14.7.1962 Mitarb. des Min. für Nat. Verteidigung (Stellenplan »R«); Studium u. 1970 Prom. zum Dr. rer. oec. an der HfÖ Berlin; 15.7.1962 – 31.1.1982 Stellv. des Vors. der SPK (Chef des Militärber. der SPK, zuständig für ökon. Sicherstellung der Landesverteidigung); 7.10.1969 Gen.-Major der NVA; Okt. 1979 Gen.-Ltn.; 1980 Scharnhorst-Orden; 31.1.1982 Rentner.

WiO; HME

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