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Ahlers, Marie

geb. Albrecht
* 4.4.1889, † 17.8.1968

Biographische Angaben aus dem Handbuch der Deutschen Kommunisten:


Geboren am 4. April 1889 in Siersleben/Mansfelder Gebirgskreis als Marie Albrecht, Tochter eines Bergarbeiters; Landarbeiterin und Näherin (1917 Heirat mit Hermann Ahlers). 1918 Mitglied der USPD, 1920 der KPD. Von 1929 bis 1933 Stadtverordnete in Eisleben sowie von 1929 bis 1933 Mitglied des erweiterten Frauensekretariats des ZK der KPD und seit Gründung in der Reichsleitung des Roten Frauen- und Mädchenbundes (RFMB). 1930 Lebensgemeinschaft, ab 1945 Ehe mit Gerhard Taubenheim (* 1891 – † 1973). Im September 1930 wurde Marie Ahlers im Wahlkreis Merseburg in den Reichstag gewählt, dem sie bis März 1933 angehörte. Nach 1933 leistete sie illegale Arbeit. 1945/46 Mitarbeiterin in der KPD-VBL in Berlin-Tegel und Leiterin des dortigen antifaschistischen Frauenausschusses. Von 1948 bis 1953 war sie 2. Vorsitzende des ZV der IG Land- und Forstwirtschaft im FDGB, von 1958 bis 1963 gehörte sie der ZRK der SED an. Marie Ahlers starb am 17. August 1968.

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