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Buchhorn, Richard

* 26.5.1896, † 5.1.1985

Biographische Angaben aus dem Handbuch der Deutschen Kommunisten:


Geboren am 26. Mai 1896 in Blankenburg, Sohn eines Zimmermanns; lernte Schlosser. Seit 1913 in der Arbeiterjugend, seit 1916 SPD-Mitglied, Soldat im Ersten Weltkrieg. Nach dem Krieg wieder Schlosser in Blankenburg, betätigte er sich für die USPD und ab 1920 für die KPD. Von 1928 bis 1930 Angestellter bei der AOK, anschließend Werkmeister. Von 1928 bis 1931 Abgeordneter der Stadtverordnetenversammlung Blankenburg und des Kreistages. Als Nachrücker übernahm er noch am 21. Februar 1933 das Braunschweiger Landtagsmandat von Ernst Winter, das dieser am 16. Februar 1933 niedergelegt hatte. 1933/34 »Schutzhaft«, dann illegale Arbeit in den Junkerswerken in Halberstadt. Im August 1945 als Bürgermeister von Blankenburg eingesetzt, blieb er dies bis 1950. Später Leiter des Büros des Deutschen Handwerks in Ost-Berlin. Richard Buchhorn starb am 5. Januar 1985 in Neindorf bei Oschersleben.

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