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Brombacher, Ellen

geb. Harter
* 15.2.1947
FDJ- u. SED-Funktionärin

Biographische Angaben aus dem Handbuch „Wer war wer in der DDR?“:


Geb. in Westerholt (Ruhrgebiet); Vater Arbeiter; Volksschule; 1959 Übersiedlung in die DDR; 1961 Mitgl. der FDJ; EOS, FDJ-Sekr. der A.-v.-Humboldt-Schule Berlin-Köpenick, 1965 Abitur u. Facharb.-Abschluß als Mechanikerin; 1965/66 Besuch der Komsomol-HS Moskau; 1966 SED; 1966 – 70 Abendstudium an der HU Berlin, Dipl.-Russistin; seit 1966 verantw. Funktionär in der FDJ-BL Berlin, 1966/67 Instrukteurin, 1967/69 Krs.-Vors. der Pionierorg. in Berlin-Friedrichshain u. Sekr. für Schulen der KL der FDJ; 1969 – 71 Abt.-Ltr. der FDJ-BL Berlin, 1971 – 73 Bez.-Vors. der Pionierorg. u. Sekr. der FDJ-BL Berlin; seit 1971 Mitgl. des ZR der FDJ u. 1981 – 84 seines Büros; 1973/74 PHS; seit 1975 Mitgl. der SED-BL Berlin (seit Juni 1975 des Sekr.); März 1975 – Juni 1984 1. Sekr. der FDJ-BL Berlin (Nachf. von Harry Smettan); 1976 – März 1990 Abg. der Volkskammer; 1976 – 86 Mitgl. des Jugendaussch. der Volkskammer, seit 1986 Mitgl. des Aussch. für Kultur; VVO; 1984 – 89 Sekr. für Kultur der SED-BL Berlin (Nachf. von Horst Oswald); 3.12.1989 Mitgl. des Arbeitsaussch. zur Vorber. des a. o. Parteitages der SED/PDS im Dez. 1989.
1990 Sprecherin einer SED/PDS-Org. in Berlin-Mitte; 1992 Mitgl. der am 30.12.1989 gegr. Kommunist. Plattform der PDS, dort Landessprecherin von Berlin im Bundessprecherrat; 1996 Mitgl. der AG Antirassismus; bis Ende 1991 Küchenhilfe in einem Berliner Kindergarten, wegen »Staatsnähe« gekündigt, Umschulung, dann arbeitslos, Okt. 1994 – Aug. 1998 Sozialarb. für Ausländer, danach arbeitslos; Sprecherin der Kommunist. Plattform in der Linkspartei/PDS.

Publ.: Halt auf der Strecke. Berlin 1991; Der Schlag. Berlin 1993; Rückkehrer. Berlin 1994; Das neue UM-Denken. Berlin 1997; Die Moderne ist schön. Suhl 2001.
Sek.-Lit.: Gaus, G.: Porträts 4. Berlin 1993.
WiO

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