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Brühl, Reinhard

* 23.8.1924, † 2.7.2018
Militärhistoriker

Biographische Angaben aus dem Handbuch „Wer war wer in der DDR?“:


Geb. in Chemnitz; Eltern Arbeiter; Volksschule; Maschinenschlosser; 1942 Wehrmacht, Ltn., 1944 sowj. Kriegsgefangenschaft, Zentr. Antifa-Schule Taliza.
1949 Rückkehr nach Dtl.; SED; Eintritt in die Polizei, VP-Kommissar; 1950 – 54 Lehrer für Geschichte bzw. verantw. für ges.-wiss. Ausbildung an einer Politoffiziersschule der KVP;
zeitw. Studium am IfG; 1954 – 58 Abt.-Ltr. in der Pol. Verw. der KVP bzw. NVA für ges.-wiss. Lehre an den Offiziersschulen; 1957 Oberst; 1958 – 61 Lehrstuhlltr. für Geschichte an der Militärakad. Dresden; 1960 – 63 Fernstudium Militärgeschichte an der KMU Leipzig; 1961 – 89 Dir. des Militärgeschichtl. Inst. Potsdam (Nachf. von  Wolf Stern), 1967 Prom. mit einer Arbeit über die Geschichte der Militärgeschichtsschreibung des preuß.-dt. Gen.-Stabes 1816 – 1945; 1970 Prof.; 1972 – 89 Vors. der Kommission für Militärgeschichte der DDR, 1979 Gen.-Major; 1985 – 90 Vizepräs. der Commission d’Histoire Militaire; 1986 NP; 1989 Ruhestand.
B.s wiss. Arbeiten zur dt. Militärgeschichte folgen der Tradition der sowj. Militärgeschichtsschreibung.

Publ.: Militärgeschichte u. Kriegspol. Berlin 1973; Armee für Frieden u. Soz. Berlin 1985 (Hrsg.); Forschungen zur Militärgeschichte. Berlin 1998; 50 Jahre Nato. Schkeuditz 2000 (Hrsg.); Bundeswehrreform. Schkeuditz 2002 (Hrsg.).
Sek.-Lit.: Nakath, D., Schröter, L. (Hrsg.): Militärgeschichte – Erfahrung u. Nutzen: Beiträge zum 80. Geburtstag von R. B. Schkeuditz 2005.
ISK

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