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Brünner, Horst

* 21.2.1929, † 19.6.2008
Chef der Politischen Hauptverwaltung der NVA

Biographische Angaben aus dem Handbuch „Wer war wer in der DDR?“:


Geb. in Buchwald (Krs. Hirschberg, Niederschles./Bukowiec, Polen); Vater Arbeiter; Volksschule; Ausbildung zum Industriekfm.
1947 Umsiedl., Gleisbauarbeiter; 1948 SED; Eintritt in die VP, Verw.-Angest., Gruppenführer eines Reviers; 1949 Schule der HV für Ausbildung in Döbeln bzw. Pirna, hier bis 1951 Politarb., Kommissar; 1951 – 53 Propagandist bzw. Lehrer an der Pol.-Schule der KVP in Potsdam; 1953 – 56 Propagandist, Ltr. der Parteischule bzw. Stellv. des Ltr. der Pol.-Abt. der KVP-Bereitschaft Prenzlau, Hptm.; 1956 – 58 Stellv. des Kdr. u. Ltr. der Pol.-
Abt. der mot. Schützendiv. Prenzlau, Major;
1959 – 62 Militärakad. Dresden, Dipl. rer. mil.; 1962 – 65 Abt.-Ltr. in der Pol. HV der NVA; 1965 – 68 Stellv. des Chefs u. Ltr. der Pol. Verw. der Grenztruppen (Nachf. von Heinz Seyfert), 1964 Oberst; 1968 – 70 sowj. Gen.-Stabsakad.; 1971/72 Stellv. des Chefs u. Chef der Pol. Verw. des Militärbez. Neubrandenb. (Nachf. von Joachim Nebrig), 1971 Gen.-Major; 1972 – 85 Stellv. des Chefs der Pol. HV für org.-pol. Arbeit, 1976 Gen.-Ltn.; 1976 Kand., 1986 Mitgl. des ZK der SED; 1985 – 89 Stellv. des Min. u. Chef der Pol. HV (Nachf. von  Heinz Keßler); 1986 – 89 Vors. der ASV »Vorwärts«; 1987 Gen.-Oberst; 1985 VVO; 1986 – März 1990 Abg. der Volkskammer; Dez. 1989 Ruhestand.
April 1998 Anklage u. Prozeß vor der 28. Großen Strafkammer des Berliner LG, 24.7.1998 Verurteilung wegen »Beihilfe zum Totschlag« zu zwei Jahren Gefängnis auf Bewährung; ab Mai 2004 stellv. Vors. der »RotFuchs«-Regionalgruppe Uckermark.

AnH; HME

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