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Henke, Hugo

* 9.6.1888, † 3.5.1945

Biographische Angaben aus dem Handbuch der Deutschen Kommunisten:


Geboren am 9. Juni 1888 in Jever; lernte Schmied. Er arbeitete in Rüstringen in seinem Beruf und war seit 1920 in der KPD aktiv. 1932 zog er für die Partei als Abgeordneter in den Oldenburger Landtag ein. 1933 in »Schutzhaft«, danach war er arbeitslos. Henke wurde von der Gestapo überwacht, doch eine politische Betätigung wurde ihm nicht nachgewiesen. Im August 1944 in der Aktion »Gewitter« verhaftet, er kam in das KZ Neuengamme. Während der Evakuierung des Lagers ist Henke bei der Bombardierung des mit 7000 KZ-Häftlingen überladenen Schiffes »Cap Arcona« am 3. Mai 1945 umgekommen.

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Redaktionsschluss: Mai 2008. Eine kontinuierliche Aktualisierung der Biographien kann von den Herausgebern nicht gewährleistet werden. Soweit bekannt, werden Sterbedaten in regelmäßigen Abständen nachgetragen. Änderungs- und Korrekturwünsche werden von den Herausgebern des Handbuches geprüft und ggfl. eingearbeitet (Mail an herbst@gdw-berlin.de).
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