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Hoffmann, Paul

* 4.11.1867, † 17.6.1945

Biographische Angaben aus dem Handbuch der Deutschen Kommunisten:


Geboren am 4. November 1867 in Borschen/ Krs. Steinau/Oder; lernte Maurer, kam in jungen Jahren nach Berlin und arbeitete später als Krankenkassenangestellter. Hier schloß er sich der SPD an, als aktiver Funktionär mehrmals gemaßregelt, eröffnete Paul Hoffmann 1911 eine Gastwirtschaft. 1913 wurde er für die SPD ins Preußische Abgeordnetenhaus gewählt. Im Krieg trat er zur USPD über. Von November 1918 bis Januar 1919 war Paul Hoffmann Beigeordneter für öffentliche Arbeiten in der Preußischen Regierung und wurde für die USPD 1919 in die Preußische Landesversammlung gewählt. Delegierter des USPD-Parteitages im März 1919, Anhänger der linken Strömung in der USPD. Mit der linken USPD kam er Ende 1920 zur KPD. Er vertrat die KPD ununterbrochen von 1921 bis 1933 im Preußischen Landtag. Ungeachtet seines hohen Alters war er während der NS-Diktatur längere Zeit inhaftiert. Paul Hoffmann starb am 17. Juni 1945 in Berlin.

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