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Bürger, Max

* 16.11.1885, † 5.2.1966
Internist

Biographische Angaben aus dem Handbuch „Wer war wer in der DDR?“:


Geb. in Hamburg; Vater Lehrer; Gelehrtenschule des Johanneums zu Hamburg; 1904 – 10 Med.-Studium in Berlin, Kiel, München u. Würzburg, hier 1910 Prom.; 1910 – 18 Assistenzarzt in Hamburg-Altona, Würzburg, Kiel, Berlin u. Königsberg, 1918 Habil. in Kiel (b. Alfred Schittenhelm); hier 1920 a. o. Prof.; 1929 – 31 Chefarzt der Inneren Klinik am Städt. Krankenhaus in Osnabrück, 1931 – 37 Dir. der Med. Poliklinik der Univ. Bonn, 1937 – 57 Ordinarius für Innere Med. u. Dir. der Med. Univ.-Klinik Leipzig; 1939 Begründung der Ztschr. für Alternsforschung (mit Emil Abderhalden), Prägung des »Biomorphose«-Begriffs.
1946/47 vom Dienst suspendiert, 1947 Wiedereinsetzung als Ordinarius u. Klinikdir.; 1951 Mitgl. der Leopoldina, 1952 Ord. Mitgl. der DAW; wiss. Arbeiten vor allem über Stoffwechselkrankheiten u. in der Alternsforschung; 1952 NP; 1957 em.; gest. in Leipzig.

Publ.: Altern u. Krankheit. Leipzig 1947; Klinische Fehldiagnosen. Stuttgart 1953; Die Hand des Kranken. München 1958.
Sek.-Lit.: Ries, W.: M. B. (1885 – 1966) Internist, Physiologe, Alternsforscher – Ausgew. Texte (In: Sudhoffs Klassiker der Med., Neue Folge 5, mit Bibl.). Leipzig 1985.
PeS

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