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Langhans, Magda

* 16.7.1903, † 17.1.1987

Biographische Angaben aus dem Handbuch der Deutschen Kommunisten:


Geboren am 16. Juli 1903 in Hamburg als Magda Kelm, Tochter einer Arbeiterfamilie; von 1918 bis 1920 Hausangestellte. 1920 begann sie eine Lehre im Druckereigewerbe und war bis 1932 Buchdruck-Anlegerin. 1921 trat sie in die Gewerkschaft ein, 1927 in die KPD. 1930/31 Schülerin an der Internationalen Leninschule in Moskau, danach Mitglied der BL Wasserkante, von 1931 bis 1933 gehörte sie der Hamburger Bürgerschaft an. 1933 zunächst illegale Arbeit, verhaftet und 1934 zu sechs Jahren Zuchthaus verurteilt, die Magda Langhans im Zuchthaus Lübeck-Lauenhof verbüßte. Von 1941 bis 1945 Angestellte und Verkäuferin. 1945 Mitglied der KPD und bis 1949 Leiterin des Frauensekretariats der BL Hamburg. In die von der britischen Militärregierung eingesetzte Bürgerschaft berufen, gehörte sie von 1946 bis 1953 der gewählten Hamburger Bürgerschaft an. Sie war Landesvorsitzende des DFD in Hamburg und in der KPD von 1951 bis 1956 Vorsitzende der Landeskontrollkommission und Sekretärin für Agitation und Propaganda. Nach dem KPD-Verbot 1956 für die illegale Partei in Bremen und Württemberg aktiv. 1968 gehörte sie zu den Mitbegründern der DKP in Hamburg und war zeitweise im Bezirksvorstand. Magda Langhans starb am 17.Januar 1987 in Hamburg.

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