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Lenz, Wilhelm

* 16.3.1897, † 10.8.1969

Biographische Angaben aus dem Handbuch der Deutschen Kommunisten:


Geboren am 16. März 1897 in Gießen-Klein Linden, Sohn eines Bergmanns; wurde Feinmechaniker. 1916 zum Militärdienst eingezogen, machte den Weltkrieg als Soldat in Rußland und Frankreich mit. 1923 trat er in die KPD ein und übte verschiedene Funktionen aus. Lenz war 1931/32 KPD-Abgeordneter im Hessischen Landtag. 1933 »Schutzhaft«, nach sechs Wochen entlassen, wegen illegaler Arbeit für die KPD im Juni 1935 erneut verhaftet und im November 1935 vom OLG Darmstadt zu drei Jahren Zuchthaus verurteilt. Anschließend in das KZ Buchenwald eingeliefert, aus dem er im April 1945 befreit wurde. Für die US-Militärregierung tätig, später Fuhrunternehmer in Gießen, er trat politisch nicht mehr hervor. Wilhelm Lenz starb am 10. August 1969 in Gießen-Wieseck.

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