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Rehbach, Paul

* 26.2.1874, † 17.3.1934

Biographische Angaben aus dem Handbuch der Deutschen Kommunisten:


Geboren am 26. Februar 1874 in Finsterwalde; lernte Bürstenmacher und ließ sich nach der Wanderschaft in Württemberg nieder. Zu Beginn des Jahrhunderts Mitglied der SPD, im Krieg Übertritt zur USPD, mit der linken USPD 1920 zur KPD. Seit 1922 Gemeinderat in Göppingen, von 1924 bis 1928 Landtagsabgeordneter in Württemberg. Rehbach gehörte dem rechten Parteiflügel an und wurde deswegen 1928 nicht mehr zur Wahl aufgestellt. 1929 trat er aus der KPD aus. Er schloß sich 1931 der SAP an, für die er in Württemberg aktiv war. Im November 1932 kandidierte er noch auf der Reichsliste der SAP auf Platz 4, doch erhielt die SAP kein Reichstagsmandat. 1933 einige Zeit inhaftiert, starb Paul Rehbach am 17. März 1934 in Göppingen, es ließ sich nicht ermitteln, ob in Freiheit oder in Haft.

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