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Schmidt, August Friedrich

* 13.7.1884, † 3.8.1939

Biographische Angaben aus dem Handbuch der Deutschen Kommunisten:


(* 1884 – † 1939)
Geboren am 13. Juli 1884 in Königsaue bei Quedlinburg; zunächst Landarbeiter, siedelte 1906 nach Hamburg über, Werftarbeiter am Staatskai. 1907 wurde er Mitglied der SPD, bei Kriegsende der USPD, Ende 1920 ging er mit der Mehrheit der Hamburger USPD zur VKPD. Von 1927 bis 1931 war Schmidt Abgeordneter der Hamburger Bürgerschaft. Er beteiligte sich aktiv am Aufbau der RGO und gehörte zur Führung des Einheitsverbandes der Seeleute, Hafenarbeiter und Binnenschiffer Deutschlands. 1933 leistete er illegalen Widerstand und leitete die KPD im Hamburger Stadtteil Winterhude. Deswegen wurde er am 17. September 1935 verhaftet und 1936 zu einer zweijährigen Gefängnisstrafe verurteilt. 1939 entlassen, starb August Friedrich Schmidt am 3. August 1939 in Hamburg.

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