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Schmidt, Kurt

* 14.1.1905, † 14.3.1938

Biographische Angaben aus dem Handbuch der Deutschen Kommunisten:


Geboren am 14. Januar 1905 in Marten/Krs. Dortmund; Schlosser, zeitweise Betriebsrat in Dortmund. 1927 trat er in die SPD ein, 1931 wechselte er zur KPD. 1932/33 gehörte Kurt Schmidt der Leitung des UB Dortmund an, er wurde am 5. März 1933 in den Preußischen Landtag gewählt, konnte das Mandat aber wegen der einsetzenden Verfolgung durch das NS-Regime nicht ausüben. Nach kurzer Inhaftierung emigrierte er in das Saargebiet, war dort unter dem Decknamen August Hartmann führend in der Emigrationsleitung tätig. Nach der Saarabstimmung ging er nach Frankreich, arbeitete im Koordinierungsausschuß für Spanienfreiwillige und ging Ende 1937 selbst nach Spanien. Als Angehöriger der Internationalen Brigaden war er Führer einer Maschinengewehr-Kompanie im »Edgar-André-Bataillon«. Kurt Schmidt fiel am 14. März 1938 bei Alcansis an der Ebrofront.

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