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Schreiner, Paul

* 13.7.1880, † 30.7.1937

Biographische Angaben aus dem Handbuch der Deutschen Kommunisten:


Geboren am 13. Juli 1880 in Schönow bei Berlin, stammte aus einer Arbeiterfamilie; lernte Schweißer. 1902 Mitglied der SPD, schloß sich im Weltkrieg der Spartakusgruppe an und war seit Gründung in der KPD. Zunächst Funktionär in Hennigsdorf, ab Mitte der zwanziger Jahre war er für den AM-Apparat tätig, erst in der BL Berlin-Brandenburg, dann im zentralen Apparat. 1933 illegal in Berlin aktiv, emigrierte Schreiner in die Tschechoslowakei und ging 1935 in die Sowjetunion. Er kam nach Leningrad und wurde dort am 30. Juli 1937 vom NKWD verhaftet. Von der Dwojka, einer Zweierkommission, am 2. Dezember 1937 zum Tode verurteilt, wurde Paul Schreiner am 8. Dezember 1937 hingerichtet und in einem Massengrab in Lewaschowo bei Leningrad verscharrt.

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