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Dahlke, Arthur

* 28.2.1887, † 8.12.1952
Abteilungsleiter im Zentralsekretariat des SED-Parteivorstands

Biographische Angaben aus dem Handbuch „Wer war wer in der DDR?“:


Geb. in Spandau (b. Berlin); Vater Schlosser; Volksschule; Lehre u. Arbeit als Schriftsetzer bei einer Verlagsbuchhandlung; 1906 Wanderschaft durch mehrere europ. Länder; während des Ersten Weltkriegs in der Kgl. Gewehrfabrik Spandau dienstverpflichtet, dann 1917 / 18 Soldat; 1918 / 19 Mitgl. des Arbeiterrats in Spandau; 1919 Abg. der Stadtverordnetenversamml. von Spandau; 1919 – 21 unbesoldeter Stadtrat; 1919 Red. der USPD-Ztg. »Freiheit« bzw. Angest. der Berliner Ortsverw. des DMV u. beim Bezirksamt Berlin-Wedding; 1920 / 21 Abg. der USPD-Fraktion in der Berliner Stadtverordnetenversamml.; 1920 – 29 Red. der SPD-Presse in Berlin, Cottbus, Halle, Wernigerode, Leipzig, Spandau; später Mitarb. beim Arbeitsamt Berlin-Nordwest in Spandau; 1931 – 33 Inh. eines Papier- u. Buchhandelsgeschäfts sowie Ltr. eines Pressebüros; 1933 – 38 arbeitslos; 1938 – 42 dienstverpflichtet; 1944 / 45 Wehrmacht; 1945 / 46 brit. Kriegsgef. in Belgien.
Jan. 1946 Rückkehr nach Dtl., über Goslar nach Berlin; SPD / SED; durch Vermittl. von  Max Fechner ab April 1946 parität. Ltr. der Abt. Landespolitik bzw. Staatl. Verwaltung im ZS des SED-PV (zus. mit  Anton Plenikowski); zugleich Informant des Ostbüros der SPD; Nov. 1947 wg. drohender Verhaftung durch das NKWD Flucht nach West-Berlin; 1948 – 52 Angest. beim Arbeitsamt Berlin-Wedding bzw. bei der Dt. Angestellten-Gewerkschaft; zuletzt beim Bergungs- u. Versorgungsamt in West-Berlin; gest. in West-Berlin.

AnH

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