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Silbermann, Max

* 18.1.1896, † 5.2.1968

Biographische Angaben aus dem Handbuch der Deutschen Kommunisten:


Geboren am 18. Januar 1896 in Ehrenberg/ Sachsen, Sohn eines Brauers. Lehre und Arbeit als Gärtner und Kürschner. Von 1914 bis 1918 Soldat im Weltkrieg, schloß er sich 1919 der USPD und 1921 der KPD an. Er war von 1924 bis 1930 Betriebsratsvorsitzender und stand 1926 an der Spitze des Fabrikarbeiterverbandes in Waldheim. Mitglied der BL Erzgebirge-Vogtland, ab 1929 Sekretär des UB Döbeln-Riesa. Silbermann wurde 1931 als Abgeordneter in den Sächsischen Landtag gewählt. Bereits am 9. März 1933 verhaftet, bis Anfang September 1935 in KZs in »Schutzhaft« festgehalten. Nach der Entlassung unter Polizeiaufsicht, übersiedelte Silbermann 1936 nach Süddeutschland, leistete illegale Arbeit gegen das NS-Regime. 1942 erneut kurzzeitig inhaftiert, bekam er 1944 im Elsaß Kontakt zur Résistance. Silbermann war 1945/46 zunächst KPD-Funktionär in Baden, kehrte 1947 nach Sachsen zurück, war einige Zeit Sekretär des VdgB-Kreisvorstandes Döbeln und wohnte zuletzt in Ehrenberg/Waldheim. Dort starb Max Silbermann am 5. Februar 1968.

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