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Dähn, Fritz

* 26.1.1908, † 15.9.1980
Maler, Vorsitzender des Verbandes Bildender Künstler Deutschlands

Biographische Angaben aus dem Handbuch „Wer war wer in der DDR?“:


Geb. in Heilbronn; Vater Fabrikschlosser; 1922 – 25 Ausbildung zum Schildermaler; Arbeits- u. Studienreisen 1927 – 30 nach München, Wien, Rom, Venedig u. Hamburg; 1930 – 34 Studium an den Kunstakad. Stuttgart, München u. Hamburg; 1935/36 Bühnenmaler in Stuttgart; 1936 – 40 freischaff. in Heilbronn, Wildbad u. Stuttgart; 1940 – 45 Wehrmacht, schwer verwundet.
1946 KPD; 1946 – 48 Arbeit u. Lehrertätigkeit an der Freien Kunst-HS in Stuttgart; 1948 Übersiedl. nach Weimar; SED; 1948 – 50 Prof. u. kommissar. Rektor der HS für Bauwesen u. bildende Kunst Weimar; 1950 – 53 Prof. für Malerei u. Rektor der HS für bildende Kunst
in Dresden (Nachf. von  Mart Stam); 1950 –54 Abg. der Volkskammer; 1951 Mitgl. der Staatl. Kommission für Kunstangelegenh.; 1952/53 Reisen in die UdSSR u. nach China; 1952 – 55 Vors. des VBKD (Nachf. von  Otto Nagel); 1954 – 56 Ltr. der HA für bildende Kunst im Min. für Kultur; 1956 – 61 Ltr. der Zentr. Werkstatt der bildenden Kunst; 1961 – 68 Rektor der HS für bildende u. angewandte Kunst Berlin-Weißensee (Nachf. von  Bert Heller), hier ab 1961 als Prof. für Tafelmalerei; 1966 Käthe-Kollwitz-Preis der AdK; 1973 Banner der Arbeit; 1977 Ehrenmitgl. des Präsidialrats des KB; 1978 VVO; gest. in Berlin.
Werke: Kriegskrüppel (Lithographie 1946), Nie wieder! (Monotypie 1947), Fähre Saßnitz (1971); Porträts: Maler Prof. Lohmar (1951), Prof. Rothmaler, Rainer Kerndl (1967), Baubrigadier Konrad Dorow (1977).

Sek.-Lit.: Schiffner, K.: F. D. Berlin 1969. Kat. F. D. Malerei u. Grafik. Neue Berliner Galerie 1984.
AnS; BRB

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