Biographische Datenbanken

Stäbler, Karl

* 2.1.1890, † 5.9.1960

Biographische Angaben aus dem Handbuch der Deutschen Kommunisten:


Geboren am 2. Januar 1890 in Vaihingen/Stuttgart; lernte Schriftsetzer. Vor 1914 Mitglied der SPD, 1917 Übertritt zur USPD, 1920 (Delegierter des Spaltungsparteitags) zur KPD. Während des Weltkrieges Soldat, schwer verwundet. Delegierter des VIII. Leipziger Parteitages 1923, 1924 Leiter der KPD in Stuttgart, im gleichen Jahr in den Württembergischen Landtag gewählt, dem er bis 1928 angehörte. 1925 kam er als Redakteur zur »Süddeutschen Arbeiterzeitung«, war von 1925 bis 1928 Gauleiter des KPD-nahen Verbandes der »Opfer des Krieges und der Arbeit«. Er wurde 1929 wegen Unterschlagung und Betrug zu sechs Monaten Gefängnis verurteilt, er soll beim Mieterverein 5000 Mark unterschlagen haben. Danach zog er sich aus der Politik zurück, wohnte in Stuttgart. Karl Stäbler starb am 5. September 1960.

© Die Urheberrechte am Lexikon und aller seiner Teile liegen beim Karl Dietz Verlag. Die Weiterverwendung von Biographien oder Abschnitten daraus bedürfen der Zustimmung des Verlages.
Redaktionsschluss: Mai 2008. Eine kontinuierliche Aktualisierung der Biographien kann von den Herausgebern nicht gewährleistet werden. Soweit bekannt, werden Sterbedaten in regelmäßigen Abständen nachgetragen. Änderungs- und Korrekturwünsche werden von den Herausgebern des Handbuches geprüft und ggfl. eingearbeitet (Mail an herbst@gdw-berlin.de).
Karl Dietz Verlag Berlin, Franz-Mehring-Platz 1, 10243 Berlin, Tel. 030 - 29 78 45 34

Zum Abkürzungsverzeichnis