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Damerow, Erich

* 14.7.1886, † 14.2.1972
Minister für Justiz Sachsen-Anhalt

Biographische Angaben aus dem Handbuch „Wer war wer in der DDR?“:


Geb. in Glienke (Krs. Bromberg, Westpr./ Glinka, Polen); Realgymnasium, 1906 Abitur; 1907 – 10 Studium der Rechts- u. Staatswiss. in Berlin, München u. Kiel, 1911 Prom. zum Dr. jur. in Erlangen; 1914/15 Militärdienst; danach Hilfsrichter u. Magistratsassessor in Bromberg u. Cottbus; 1919 DDP; 1920 – 22 Stadtrat u. 1922/23 Bürgermstr. von Zerbst, 1924 – 33 OB von Köthen; 1933 vom NS-Regime abberufen u. kurzz. in »Schutzhaft«; 1933 – 45 Vertreter, kfm. Angest. u. Syndikus.
1945 Mitbegr. der DVP in Halle, die sich im Aug. der LDPD anschloß; 1945/46 Präsidialdir. bei der Provinzialverw. Sachsen, 1946 – 50 Vizepräs. der Provinz Sachsen bzw. stellv. Min.-Präs., Min. für Land- u. Forstw. u. Justizmin. des Landes Sachsen-Anh.; 1946 – 50 Vors. des Landesverb., 1947 – 72 Mitgl. des Zentralvorst., 1947 – 49 stellv. Vors. der LDPD; 1948/49 Mitgl. des Erweiterten Sekr. der DWK; nach 1951 in Berlin u. a. Abt.-Ltr. u. Justitiar im Finanzmin.

Publ.: Das furtum possessionis im römischen u. heutigen Recht. Bromberg 1912 (Diss.); Koethen-Anhalt. Berlin 1927; Rechtsquellen für das Versicherungswesen der DDR. Berlin 1952; Handbuch des Versicherungsrechts der DDR. Berlin 1956.
HME

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