Biographische Datenbanken

Voigt, Arno

* 18.6.1895, † 9.2.1986

Biographische Angaben aus dem Handbuch der Deutschen Kommunisten:


Geboren am 18. Juni 1895 in Großbreitenbach/ Krs. Ilmenau, Sohn eines Nagelschmiedes; lernte Glasmacher, seit 1910 in der Arbeiterjugend. 1915 Soldat, kehrte er Ende 1918 aus dem Krieg zurück, trat zunächst in die USPD, 1919 in die KPD ein. Er leitete die KPD-Ortsgruppe in Oelze und gehörte seit 1926 der KPD-BL Thüringen an. Von 1929 bis 1933 Abgeordneter des Thüringer Landtags, ging Voigt im Februar 1933 in die Illegalität, emigrierte in die âSR, wurde am 5. März 1935 bei einem Einsatz in Deutschland verhaftet und zu fünf Jahren Zuchthaus verurteilt, die er bis März 1941 verbüßte. Danach bis 1943 wieder Glasmacher, 1944 wurde Arno Voigt zur Organisation Todt dienstverpflichtet und geriet Ende 1944 in amerikanische Kriegsgefangenschaft. Zurückgekehrt nach Thüringen, wurde er Mitglied der SED und 1948/49 Treuhänder der VVB (Glasbetriebe). Ab 1956 Sekretär der Nationalen Front Ilmenau und zuletzt Personalchef beim Rat des Kreises Ilmenau. Arno Voigt starb am 9. Februar 1986.

© Die Urheberrechte am Lexikon und aller seiner Teile liegen beim Karl Dietz Verlag. Die Weiterverwendung von Biographien oder Abschnitten daraus bedürfen der Zustimmung des Verlages.
Redaktionsschluss: Mai 2008. Eine kontinuierliche Aktualisierung der Biographien kann von den Herausgebern nicht gewährleistet werden. Soweit bekannt, werden Sterbedaten in regelmäßigen Abständen nachgetragen. Änderungs- und Korrekturwünsche werden von den Herausgebern des Handbuches geprüft und ggfl. eingearbeitet (Mail an herbst@gdw-berlin.de).
Karl Dietz Verlag Berlin, Franz-Mehring-Platz 1, 10243 Berlin, Tel. 030 - 29 78 45 34

Zum Abkürzungsverzeichnis