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Volkmann, Johannes (Hans)

* 1.8.1893, † 27.9.1957

Biographische Angaben aus dem Handbuch der Deutschen Kommunisten:


(* 1893 – † 1957)
Geboren am 1. August 1893 in Merseburg, Sohn eines Buchbindermeisters und Kunstmalers; lernte Bau- und Maschinenschlosser, trat 1908 in die sozialistische Arbeiterjugend ein. Während des Weltkriegs in einem Schweißmaschinenbetrieb in Berlin-Schöneberg »unabkömmlich«. Ende November 1918 Schlosser in der Reichsbahn-Hauptwerkstatt Berlin-Tempelhof, aus politischen Gründen entlassen. Von 1920 bis 1923 Lokomotivführer und Betriebsrat bei den Anhaltinischen Kohlewerken in Mücheln, er trat 1922 in die KPD ein. Ab 1924 im Leunawerk beschäftigt, Betriebsratsmitglied und Leiter der KPD-Betriebszelle. Volkmann war Abgeordneter des Provinziallandtages der Provinz Sachsen, wurde im September 1930 im Wahlkreis Merseburg in den Reichstag gewählt, dem er bis 1932 angehörte. Am 4. März 1933 festgenommen, bis Ende Mai 1934 in »Schutzhaft«, 1937 erneut vier Wochen inhaftiert. Von 1937 bis 1945 war Volkmann Angestellter einer Baufirma. Ab Oktober 1945 hauptamtlicher Funktionär der VVN im Land Thüringen, er baute die OdF-Betreuungsstelle in der Stadt sowie im Landkreis Rudolstadt auf. Später Mitarbeiter der IHK des Kreises Rudolstadt. Johannes Volkmann starb am 27. September 1957.

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