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Dellheim, Fred

* 17.5.1924, † 9.10.2003
Generaldirektor der Berliner Werkzeugmaschinenfabrik Berlin-Marzahn

Biographische Angaben aus dem Handbuch „Wer war wer in der DDR?“:


Geb. in Mutterstadt bei Ludwigshafen (Pfalz) in einer jüd. Familie; im Zuge rass. Verfolgung (»Nürnberger Gesetze«) aus der Schule entlassen; Jan. 1939 mit 300 dt. u. österreich. Kindern Emigration nach Großbritannien, 1940 Internierung in Großbritannien u. Kanada, 1942 Rückkehr nach Großbritannien; Mitgl. der FDJ in England; ab 1943 Soldat der brit. Streitkräfte; 1944 KPD.
1945 – 47 Mitarb. der brit. Militärreg. in Dtl.; Okt. 1947 – Febr. 1949 1. Sekr. der FDJ im Bez. Niederrhein in Herne, Febr. 1949 – Jan. 1950 der FDJ-LL NRW in Düsseldorf; Jan. 1950 Lehrgang an der FDJ-Jugendhochschule Bogensee; Sept. / Okt. Parteiüberprüfung; Übersiedl. in die DDR, SED; 1951 / 52 Sachbearb. im VEB Fritz-Heckert-Werk Chemnitz; 1952 / 53 Ltr. der Abt. Arbeit, 1953 – 58 Werkltr. des VEB Fritz-Heckert-Werk, 1958 – 61 Hauptdir. der VVB Werkzeugmaschinenbau Karl-Marx-Stadt; 1958 – 60 Kand. der SED-BL Karl-Marx-Stadt; 1961 – 84 Dir. des VEB Maschinenbau »7. Oktober« bzw. der Berliner Werkzeugmaschinenfabrik (BWF) Berlin-Marzahn; 1964 – 67 Mitgl. der SED-BL Berlin.
1992 – 2003 Vors. des Interessenverbandes der Verfolgten des Naziregimes »IVVdN« bzw. ab Okt. 2002 Vors. der VVN-BdA.

AnH

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