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Donath, Rolf

* 24.1.1929
Sportmediziner, Leistungssportler (Leichtathletik)

Biographische Angaben aus dem Handbuch „Wer war wer in der DDR?“:


Geb. in Halle (Saale); Vater Polizeioffizier; Reformrealgymnasium; 1948 Lehre als Buchhalter, danach Steuerprüfer beim Finanzamt; 1950 – 54 Angest. im Rat der Stadt Halle; Mittelstreckenläufer bei Einheit Mitte Halle (Trainer Ewald Mertens); 1951 DDR-Mstr. 1.500 m, 1952 DDR-Mstr. 800 m, 1953 DDR-Vizemstr. 800 m, 1954 DDR-Mstr. 800 m (3. Pl.); 1951 Teiln. an den Akad. Weltspielen: 800 m (6. Pl.), 1.500 m (im Vorlauf ausgesch.); 1951 – 53 vier Länderkämpfe; DDR-Rekorde 800 m 1:55,8 u. 1:55,0 (1951), 1:52,4 (1952 persönl. Bestleistung), 1.000 m 2:28,0 (1952) u. 2:28,3 (1953), 1500 m 3:59,8 (1951 erster DDR-Läufer unter 4 min), Bestleistung 1.500 m 3:56,3 (1954); 1953 Heirat mit Ursula Jurewitz (1953 erste Weltrekordläuferin der DDR, 1960 olymp. Bronzemed. über 800 m); 1954 – 55 Teiln. am 4. Trainerlehrgang an der DHfK Leipzig; danach Jugendtrainer bzw. als Nachf. von Ewald Mertens Trainer der Spitzenläufer des SC Chemie Halle-Leuna; 1959 – 65 Medizinstudium an der MLU Halle-Wittenberg, Dr. med.; ab 1966 Assistenzarzt am Sportmedizin. Rehabilitationszentrum Kreischa, Schwerpunkte: Weiterentw. der Trainingssysteme (vor allem in Ausdauerdisziplinen), Entw. des künstl. Höhentrainings (Baro-Kammer); 1975 Mitgl. der Ärztekommission des DVfL, die für die Entw. des Dopingsystems im DDR-Sport maßgebl. verantwortl. war; 1976 / 77 beratender Arzt u. Trainerausbilder in Algerien; 1979 Obermedizinalrat; 1980 – 90 Ärztl. Dir. des ZI des Sportmedizin. Dienstes in Kreischa; Meister des Sports.

Publ.: Mittelstrecken- u. Hindernislauf. 1960 (mit Ewald Mertens); Ernährung der Sportler. 1972.
VoK; OWR

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