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Dieckmann, Friedrich

* 25.5.1937
Schriftsteller, Dramaturg

Biographische Angaben aus dem Handbuch „Wer war wer in der DDR?“:


Geb. Landsberg (Warthe, Ostbrandenb./Gorzów Wielkopolski, Polen), aufgewachsen in Dresden u. in Birkenwerder (b. Berlin); Vater Politiker  Johannes D.; Abitur, Studium der Germanistik, Philos. u. Physik in Leipzig; ab 1963 zunächst freischaffend; 1968 LDPD; 1972 PEN-Zentrum DDR; 1972 – 76 Dramaturg am BE; 1975 Silberne Medaille der Prager Quadriennale; seit 1976 freier Schriftsteller, Essayist u. Kritiker; 1983 Heinrich-Mann-Preis, 1983 Internat. Kritikerpreis der Stadt Venedig; 1989 – 90 Fellow am Wissenschaftskolleg zu Berlin (West).
1993 Bundesverdienstkreuz; 1994 – 2000 Sprecher der Dt. Literaturkonferenz e. V.; 2001 Johann-Heinrich-Merck-Preis für literar. Kritik u. Essay der Dt. Akad. für Sprache u. Dichtung Darmstadt; 2004 Ehrendoktor der HU Berlin; Mitgl. der Freien Akad. der Künste zu Leipzig, der AdK, der Dt. Akad. für Sprache u. Dichtung Darmstadt, des PEN; 1996 – 2005 Vizepräs. der Sächs. AdK; Mitgl. der AdK Berlin-Brandenb.; Mitgl. im Willy-Brandt-Kreis; lebt in Berlin-Treptow.

Publ.: Karl von Appens Bühnenbilder am Berliner Ensemble. Berlin 1971; Streifzüge. Aufsätze u. Kritiken. Berlin 1977; Orpheus, eingeweiht. Erzählung. Berlin 1983; Hilfsmittel wider die alternde Zeit. Essays u. Kritiken. Leipzig 1990; Die Geschichte Don Giovannis. Werdegang eines erot. Anarchisten. Frankfurt (Main). 1992; Was ist deutsch? Eine Nationalerkundung. Frankfurt (Main). 2003; Wer war Brecht. Erkundungen u. Erörterungen. Berlin 2003; »Diesen Kuss der ganzen Welt.« Der junge Mann Schiller. Frankfurt (Main). 2005; Geglückte Balance. Auf Goethe blickend. Frankfurt (Main) 2008; Dt. Daten oder der lange Weg zum Frieden: 1945 – 1949 – 1953 – 1961 – 1989. Göttingen 2009.
MaB; ChK

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Redaktionsschluss: Oktober 2009. Eine kontinuierliche Aktualisierung der Biographien kann von den Herausgebern nicht gewährleistet werden. Soweit bekannt, werden Sterbedaten in regelmäßigen Abständen nachgetragen. Änderungs- und Korrekturwünsche werden von den Herausgebern des Handbuches geprüft und ggfl. eingearbeitet.
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