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Diepschlag, Ernst

* 20.2.1885, † 28.12.1953
Rektor der Bergakademie Freiberg

Biographische Angaben aus dem Handbuch „Wer war wer in der DDR?“:


Geb. in Wengern an der Ruhr; Vater Gutsbesitzer; 1897 – 1902 Realschule Witten; 1902 – 05 Oberrealschule Hagen, Abitur; 1905 – 1911 Stud. der Eisenhüttenkunde an der TH Aachen u. der Bergakad. Berlin, dort 1911 Dipl.-Ing.; 1911 – 14 Betriebsass. im Hüttenwerk Rombach / Lothringen; 1914 – 20 Hochofenbetriebschef auf der Halberger Hütte in Brebach / Saarbrücken; 1920 – 21 Doz. für Technol. u. Hüttenkunde am Polytechnikum in Köthen (Anh.); 1921 – 45 Prof. für Eisenhüttenkunde, ab 1923 auch Gießereikunde, an der TH Breslau, Dir. des Eisenhüttenmännischen Inst.
1945 Flucht aus Breslau, Wahrnehmung einer Professur für Chemie an der Akad. für Technik Chemnitz; ab 1946 Prof. für Eisenhüttenkunde u. Institutsdir. an der Bergakad. Freiberg; 1947 – 49 Rektor der Bergakad. Freiberg (Nachf. von  Gerhard Grüß); 1949 – 51 Prorektor; 1949 Ord. Mitgl. der Sächs. AdW; Sept. 1953 em. aus gesundheitl. Gründen; maßgebl. beteiligt am Aufbau der Maxhütte in Unterwellenborn, außerordentl. Gutachtertätigkeiten beim Aufbau des Eisenhüttenkombinates Ost.
Arbeitsgebiete: Roheisen-, Gusseisen- u. Stahlerzeugung; mechan. Eigenschaften der erzeugten Werkstoffe, insb. Oberflächenbeschaffenheit von Gussprodukten; über 100 Veröffentlichungen; 13 Patente.

Sek.-Lit.: Czikel, J.: Nachruf. In: Bergakademie (1954) 2; Neuhof, G.: E. D. (Kurzbiogr.). In: FS 125 Jahre Inst. für Eisen- u. Stahltechnol. an der TU Bergakad. Freiberg. Freiberg 1999.
RoV

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