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Dietzel, Karl

* 28.2.1928, † 13.12.1985
Stellv. Minister für Volksbildung

Biographische Angaben aus dem Handbuch „Wer war wer in der DDR?“:


Geb. in Frankenheim (Krs. Meiningen); Vater Peitschenstockmacher, Tiefbauarbeiter; Mutter Zigarrenwicklerin, beide KPD; 1934 – 42 Volksschule in Frankenheim; 1942 – 45 HJ; 1942 – 45 Ausbildung zum Schlosser in Oberschönau.
1945 Schlosser im RAW Meiningen; 1945/46 KPD/SED; Okt. 1946 – März 1947 u. Juli – Nov. 1948 Student der Pädagog. FS in Dreißigacker; Jan. 1946 – 51 Neulehrer für Geschichte u. seit 1947 stellv. Dir. der Theo-Neubauer-OS in Meiningen; 1949 2. Lehrerprüfung, Fachlehrer für Geschichte; 1950 – 56 Schulrat des Rats des Krs. Meiningen bzw. Schmalkalden, gleichz. Kreis-Vors. der DSF; 1954/55 Vors. des Rats des Krs. Meiningen, Mitgl. der SED-KL Meiningen; 1955 – 58 Studium an der PHS; Nov. 1958 – Mai 1961 stellv. Vors. des Rats des Bez. Suhl, verantw. für Volksbildung; 1960 Oberstudienrat; 1961 – 85 stellv. Min. für Volksbild., verantw. für Anleitung u. Kontrolle des Verlags Volk u. Wissen, Weiterentw. des polytechn. Unterrichts an den OS, Schulfernsehen; ab 1971 Mitgl. der Jugendkommission beim PB des ZK der SED; 1973 Verdienstmed. der NVA; 1979 Banner der Arbeit; gest. in Berlin.

BRB; HME

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