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Dombrowski, Lutz

* 25.6.1959
Leistungssportler (Leichtathletik)

Biographische Angaben aus dem Handbuch „Wer war wer in der DDR?“:


Geb. in Zwickau; Vater Bergmann, ehem. Zehnkämpfer; Patenkind des DDR-Präs.  Wilhelm Pieck; Leichtathletiktraining in Zwickau; 1973 Delegierung zur KJS u. zum SC Karl-Marx-Stadt (Trainer: Hans-Jürgen Grützner); Ausbildung zum Maschinen- u. Anlagenmonteur; FDJ; 1979 SED; ab 1979 vom MfS als IM erf.; Fernstudium an der FS für Technologie der Metallverarbeitung in Glauchau; 1979 Europacupsieger, 2. Platz beim Weltcup; 1980 Olympiasieger u. 1982 EM im Weitsprung (persönl. Bestleistung: 8,54 m); 1988 endete die sportl. Laufbahn; stellv. Krs.-Vors. des DTSB in Karl-Marx-Stadt; 1989 – 92 Studium an der DHfK Leipzig, Dipl.-Sportlehrer.
1990/91 Abg. in der Chemnitzer Stadtverordnetenvers., PDS-Fraktion; nachdem seine Erfassung als IM beim MfS bekannt wurde, legte er sein Mandat nieder; 1992/93 arbeitslos; Dipl.-Sportlehrer; 10.4.2003 Aufn. in die »Hall of Fame« der Leichtathleten; Angest. beim Sportverband Schwäbisch Gmünd.

OWR

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