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Dymschitz, Alexander Lwowitsch

* 12.7.1910, † 6.1.1975
Kulturoffizier der SMAD

Biographische Angaben aus dem Handbuch „Wer war wer in der DDR?“:


Geb. in Reval (Tallin); Vater Ing.; 1930 Absolvent der literaturwiss. Fak. des Leningrader Inst. für Kunstgeschichte, 1933 – 36 Aspirantur; 1934 Mitgl. des Schriftstellerverb. der UdSSR, Ltr. der Abt. Kritik in der Ztschr. »Swesda«, Mitgl. des Red.-Kolleg. der Ztschr. »Resez« (später »Leningrad«), 1938 Publ. »Lit. u. Folklore«; 1939 KPdSU(B); bis 1941 am Inst. für Russ. Lit. der AdW der UdSSR, Hochschullehrer an der Leningrader Staatl. Univ. u. am Pädagog. Inst. »Alexander Herzen«; Juni 1941 Politoffz., Mitarb. der Leningrader Armeeztg. »Snamja pobedy«.
Seit Mai 1945 Inspektor für die dt. Presse, Ltr. der Kulturabt. der »Tägl. Rundschau«, Juni 1945 Ltr. der Kulturabt. der SMAD; 1949 Rückkehr in die UdSSR, bis 1959 in Leningrad tätig, 1960 Übersiedl. nach Moskau, Stellv. Chefred. der Ztg. »Literatura i shisn«, Stellv. Chefred. der Ztschr. »Oktjabr«, Chefred. im Szenarienkolleg. des Staatl. Filmkomitees der UdSSR, Lehrstuhlltr. für Dramaturgie im Allunionsinst. für Filmwesen; 1966 Habil.; 1970 Korr. Mitgl. der AdK der DDR, 1971 Korr. Mitgl. der AdW der DDR: Mai 1972 stellv. Dir. des Gorki-Inst. für Weltlit. der AdW der UdSSR u. Red.-Mitgl. der Ztschr. »Biblioteka dramaturga«, »Snamja«, u. »Woprossy literatury«; 1970 VVO.

Publ.: Ein unvergeßl. Frühling. Literar. Porträts u. Erinnerungen. Berlin 1970; Reichtum u. Wagnis der Kunst. Aufsätze über Kunst u. Lit. Berlin 1974; Wandlungen u. Verwandlungen des Antikommunismus. Essays zu Lit. u. Ästhetik. Berlin 1977; Wissenschaftler, Soldat, Internationalist. Berlin 1977.
WlH

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