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Dziuba, Helmut

* 2.2.1933
Filmregisseur

Biographische Angaben aus dem Handbuch „Wer war wer in der DDR?“:


Geb. in Dresden; Vater Busfahrer, Mutter Verkäuferin; Volksschule; Ausbildung zum Starkstrommonteur; Mitbegr. des pol. Kabaretts »Die Funken« beim Mitteldt. Rundfunk, Sender Dresden; 1951 ABF Leipzig, 1953 Abitur; danach Regiestudium an der Moskauer Film-HS WGIK bei Sergej Gerassimow u. Michail Romm; Reporter u. Sprecher bei der dt.-spr. Red. des Moskauer Rundfunks; 1962 Regie-Diplom; 1967 – 90 Regisseur beim DEFA-Studio für Spielfilme; Debüt: 1969 »Mohr u. die Raben von London«, ein Kinderfilm über Karl Marx; starkes Engagement im Kinder- u. Jugendfilm, z. B. »Proletar. Trilogie«, 1977 »Rotschlipse«, 1980 »Als Unku Edes Freundin war« (nach  Alex Wedding); 1982 Heinrich-Greif-Preis; 1985 »Jan auf der Zille«; 1986 Kunstpreis der DDR; konfliktreiche Gegenwartsstoffe: 1983 »Erscheinen Pflicht« (entging nur knapp dem Verbot), 1989 – 91 »Verbotene Liebe«.
Erster Nach-Wende-Film: 1992 »Jana u. Jan« (Bayrischer Filmpreis); Drehbuch für »Die Blindgänger« (Regie: Bernd Sahling), 2004 Dt. Filmpreis; lebt in Berlin-Friedrichshagen.RaS
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