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Eichner, Klaus

* 4.5.1939
Stellv. Abteilungsleiter in der Hauptverwaltung Aufklärung des MfS

Biographische Angaben aus dem Handbuch „Wer war wer in der DDR?“:


Geb. in Reichenbach (Vogtl.); Vater Kellner u. Fabrikarbeiter, Mutter Hutnäherin u. Küchenhilfe; 1945 – 53 Grundschule in Altenburg (Thür.); 1946 FDJ; 1953 – 57 EOS in Windischleuba (Krs. Altenburg), Abitur; 1957 – 90 SED; 1957 Eintritt in das MfS, 1957 – 59 Stud. an der JHS Potsdam-Eiche; 1959 – 68 Spionageabwehr bei der MfS-Krs.-Dienststelle Altenburg u. Leipzig-Land; 1965 – 71 Fernstud. an der HU Berlin, Dipl.-Jurist; 1970 – 72 Mitarb. der MfS-BV Leipzig XV (Aufklärung), 1972 – 74 der HV A, Abt. XII (NATO); ab 1974 bei der HV A, Abt. IX (westl. Geheimdienste), dort Analytiker im Fachgebiet amerikan. Geheimdienste u. ab 1987 Ltr. der Abt. C (Gegenspionage-Auswertung); zuletzt Oberst.
1990 – 2003 PDS; 1990 in der Mitarbeitergr. zur Auflösung der HV A tätig; 1990 / 91 postgrad. Stud. Umweltschutz / Ökol. an der HU Berlin; Mitbegr. u. 1. Sprecher des Insider-Komitees zur Förderung der krit. Aneignung der MfS-Gesch.; 1991 – 93 Umweltberater (ABM-Stelle) in Gosen (b. Berlin); 1995 – 98 Mitarb. in einem Kurierdienst in Berlin; lebt als Rentner in Lentzke (b. Fehrbellin).

Publ.: Headquarters Germany. Berlin 1997 (zus. mit A. Dobbert); Kundschafter im Westen. Berlin 2003 (Mithrsg.); Spionage für den Frieden. Berlin 2004 (Mithrsg.); Der Drahtzieher: Vernon Walters. Berlin 2005 (mit E. Langrock); Angriff u. Abwehr – Die dt. Geheimdienste nach 1945. Berlin 2007 (Mithrsg.; Berlin 2007; Top-Spione. Berlin 2008 (mit G. Schramm).
WoH

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Redaktionsschluss: Oktober 2009. Eine kontinuierliche Aktualisierung der Biographien kann von den Herausgebern nicht gewährleistet werden. Soweit bekannt, werden Sterbedaten in regelmäßigen Abständen nachgetragen. Änderungs- und Korrekturwünsche werden von den Herausgebern des Handbuches geprüft und ggfl. eingearbeitet.
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