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Eik, Jan (eigtl.: Helmut Eikermann)

(Ps. Helmut E. Günter)
* 16.8.1940
Schriftsteller

Biographische Angaben aus dem Handbuch „Wer war wer in der DDR?“:


Geb. in Berlin; OS, 1958 Abitur; danach bis 1987 techn. Assistent, Studioassistent u. Dipl.-Ing. bei »Studiotechnik Rundfunk« der Dt. Post; 1964 – 69 Fernstudium in Mittweida, Ing. für elektron. Anlagen; 1971 – 75 Fernstudium in Berlin u. Dresden, 1976 Dipl.-Ing. für Informationstechnik; seit 1988 freischaff. Schriftst.; 1990 »Handschellenpreis« der Sekt. Kriminallit. des SV für den besten Kriminalroman des Jahres 1989 (Preis nur ein einziges Mal vergeben), 1999 Berliner Krimipreis »Krimifuchs«.
Schrieb Kinderhörspiele, Funkfeatures, über 20 Kriminalhörspiele, Szenarien für die Fernsehreihe »Der Staatsanwalt hat das Wort«, u. a. »Gefährliche Freundschaft«, UA 1989, Komödie »Freitagabend oder Ehe der Spaß ein Ende hat« (UA 1984 am Rostocker Volkstheater) u. Kriminalromane; nutzte das Krimigenre zur iron.-krit. Darstellung des DDR-Alltags: »Poesie ist kein Beweis« 1986, »Der siebente Winter« 1989, »Dann eben Mord« 1990, »Wer nicht stirbt zur rechten Zeit« 1991, »Der Mann, der Jerry Cotton war« 1996, »Ausschreibung für einen Mord« 1998, »Die allerletzte Fahrt des Admirals« 1999 (Mitautor); histor. Krimis für verschied. Verlage.

Publ.: Besondere Vorkommnisse. Pol. Affären u. Attentate. Berlin 1995; »Von Alex bis Zimtzicke«. Das Berlin Lexikon. Berlin 1998 (mit Horst Bosetzky); Eine Menge Spaß ... Mein alltägliches Leben mit der Stasi. Berlin 2000; Vertuschte Verbrechen. Kriminalität in der Stasi. Leipzig 2007 (mit K. Behling); Verschlusssache. Die größten Geheimnisse der DDR. Berlin 2008 (mit K. Behling); Der Berliner Jargon. Berlin 2008.
BRB

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