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Eißfeldt, Otto

* 1.9.1887, † 23.4.1973
Theologe und Orientalist, Rektor der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

Biographische Angaben aus dem Handbuch „Wer war wer in der DDR?“:


Geb. in Northeim; Vater Rechtsanwalt; 1905 Abitur in Duisburg, anschl. Studium der Theol. in Berlin, Hannover u. Göttingen, dort 1916 Prom.; 1918 Prof. an der Univ. Berlin; ab 1922 Prof. für alttestamentar. Theol. an der MLU Halle, dort 1926 / 27 Dekan der Theol. Fak., 1929 / 30 Rektor (Nachf. von Friedrich Voelcker); 1924 – 28 DNVP.
1945 – 48 erneut Rektor der MLU (Nachf. von Wilhelm Wagner); 1945 CDU; 1947 Mitgl. der Sächs. AdW, 1949 Ord. Mitgl. der DAW Berlin, 1950 Korr. Mitgl. der Akad. Mainz; 1951 Dr. h. c. der Univ. Glasgow, 1955 Dr. h. c. der Ev. Akad. Budapest, 1956 Ehrensenator der MLU Halle; 1957 em.; 1965 Banner der Arbeit; 1967 VVO; gest. in Halle.
E. gehörte zu den führenden dt. Alt-Testamentlern mit anerkannten Untersuchungen zur Entstehungsgesch. u. des Werdegangs der einzelnen Bücher des Alten Testaments sowie zur altoriental. Religionsgesch.

Publ.: Einleitung in das Alte Testament. Tübingen 1934; Tempel u. Kulte syrischer Städte in hellenistisch-römischer Zeit. Leipzig 1940. Wörterbuch der ugaritischen Sprache. Berlin 1967. Kleine Schriften. Tübingen 1962 – 1970.
Sek.-Lit.: Johann W. Fück (Hrsg.): FS für O. E. zum 60. Geburtstag. Halle 1947; B. Thaler (Hrsg.): In memoriam O. E. Halle 1974; Otto-Eißfeldt-Ehrung 1987. Halle 1987.
DiH

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