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Emons, Hans-Heinz

* 1.6.1930
Rektor der Bergakademie Freiberg, Minister für Bildung

Biographische Angaben aus dem Handbuch „Wer war wer in der DDR?“:


Geb. in Herford (Westf.); 1948 Abitur; 1949 SED; 1949 – 54 Chemiestudium an der TH Dresden, 1952/53 Exmatrikulation u. Tätigkeit als Betriebschemiker im Braunkohlewerk Gölzen; 1952 – 89 SED; 1954 Dipl.; Assistent; 1957 Prom.; 1959 Oberassistent an der TH für Chemie Leuna-Merseburg (THC); 1962 Habil.; Doz. für anorgan. Chemie; 1963/64 Betriebsltr. im VEB Kali-Kombinat Werra; 1964 Dir. des Inst. für Chemie u. Technol. der Mineralsalze an der THC; 1965 Prof. für anorg. u. anorgan.-techn. Chemie; 1966 – 68 Dekan der chem. Fak., 1968 – 75 Rektor der THC Leuna-Merseburg (Nachf. von  Hans-Joachim Bittrich); 1970 NP; 1970 Korr. u. 1973 Ord. Mitgl. der AdW; 1975 Mitgl. des wiss. Beirats für Chemie beim Min. für HFS-Wesen; 1975 Prof. u. Ltr. des Wissenschaftsbereichs Anorgan. Chemie an der Bergakad. Freiberg; 1979 Mitgl. der Sächs. AdW; Mitgl. der Pugwash-Gruppe der DDR, des Forschungsrats u. des IUPAC-Nat.-Komitees; 1981 Cl. Winkler Med.; 1982 NP; 1982 – 88 Rektor der Bergakad. Freiberg (Nachf. von  Klaus Strzodka); 1975 Dr. h. c. der Chem.-techn. HS Leningrad; 1982 Kurnakov-Med. der AdW der UdSSR; 1984 Dr. h. c. der THC Merseburg; 1984 Dr. mont. e. h. der Univ. Loeben; 1985 Mitgl. der Königl.-Norweg. Wissenschaftsakad.; 1988/89 Vizepräs. der AdW; Nov. 1989 – März 1990 Min. für Bildung (Nachf. von  Heinz Stiller); 1990 – 92 Arbeitsgruppenltr. des ZI für anorg. Chemie der AdW; seit 1992 Gastprofessuren an der TU Bratislava, TH Burgas, University of Ohio/Cincinnati; RPI Troy (USA) sowie Experteneinsätze u. a. in China; 2008 Goldene Ehrennadel der Ges. Dt. Chemiker; lebt in Goslar.
Hauptarbeitsgebiete: Struktur u. Eigenschaften geschmolzener Salze u. deren techn. Anwendung; Kristallisationsvorgänge, bes. im Zusammenhang mit der Technol. der Mineralsalze; Zusammenhänge zwischen Herstellungsbedingungen magnet. u. elektroakust. Tonträger u. deren Eigenschaften; Mitverf. u. a. von: Lehrbuch der techn. Chemie. 1974; Techn. anorgan. Chemie. 1978; Abproduktarme u. abproduktfreie Technol. 1987; rund 280 Publ. in Ztschr.; 30 Patente.

Publ.: Chem. Mikroskopie. Berlin 1973 (engl. 1982); Mit den Salzen durch die Jahrtausende. Berlin 1986; Alte Salinen in Mitteleuropa. Leipzig 1988; Metalle – geschmolzene Salze. Berlin 1994; Chem. u. umweltrelevante Aspekte im Umfeld der Mineralsalzind. Stuttgart 2003 (mit H. Voigt).
KPM; DiH

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