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Arzinger, Rudolf

* 23.3.1922, † 9.4.1970
Präsident der Gesellschaft für Völkerrecht der DDR

Biographische Angaben aus dem Handbuch „Wer war wer in der DDR?“:


Geb. in Sondershausen; Wehrmacht; 1943 NSDAP.
1946 SED; Dolmetscher bei der Roten Armee; Lehrer für Russ.; Bürgermeister; 1946 – 50 Studium der Rechtswiss. an den Univ. Leipzig u. Rostock; 1950 – 52 Assistent u. Aspirant bei  Karl Polak, 1951 – 58 Doz. für Staats- u. Rechtstheorie, dann Dir. des Inst. für Staats- u. Rechtstheorie an der KMU Leipzig, 1954 Prom.; 1954 – 56 wiss. Berater beim KPD-Verbotsprozeß vor dem BVG in Karlsruhe; Mitgl. des Präs. der Liga der Vereinten Nationen in der DDR; 1958/59 u. 1963/64 Prodekan der Jurist. Fak. der KMU, 1959 Prof. für Völkerrecht, 1961 Mitbegr. u. bis 1970 Dir. des Inst. für Völkerrecht an der Jurist. Fak. der KMU; 1964 Habil.; 1965 – 70 Präs. der Gesell. für Völkerrecht.

Publ.: Warum Friedensvertrag? Berlin 1959; Westberlin, selbständige polit. Einheit. Berlin 1965; Selbstbestimmungsrecht im allg. Völkerrecht. Berlin 1966.
HME

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