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Falkenhagen, Hans

* 13.5.1895, † 26.6.1971
Physiker

Biographische Angaben aus dem Handbuch „Wer war wer in der DDR?“:


Geb. in Wernigerode; Vater Holzschnitzer; Abitur; 1913 – 21 Studium der Naturwiss. in Heidelberg, München u. Göttingen; hier 1921 Prom. mit einer Arbeit auf dem Gebiet der Physik; seit 1922 an der Univ. Köln; 1924 Habil.; 1930 a. o. Prof.; 1936 Übersiedl. nach Dresden; ab 1936 Dir. des Inst. für Theoret. Physik; mehrere Forschungsaufenthalte in den USA; 1933 NSDAP; 1939/40 Wehrmacht.
Bis 1948 als freier Schriftst. tätig, u. a. Publ. mit physikhist. Studien; 1948 Berufung zum Lehrbeauftr., 1949 zum ord. Prof. u. Dir. des Inst. für Theoret. Physik der Univ. Rostock; begründete hier eine der wichtigsten Schulen der Theoret. Physik in der DDR mit Forschungen bes. zur Struktur der Flüssigkeiten u. zur Theorie elektrolyt. Lösungen; 1955 Ord. Mitgl. der DAW; NP; gest. in Rostock.

Publ.: Die Naturwiss. in Lebensbildern großer Forscher. Stuttgart 1948; Elektrolyte. Leipzig 1953.
DiH

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